Autorenprofil

Roberto Yañez Honecker

 

Roberto Yañez, geboren 1974 in Berlin, lebt und arbeitet als Poet, Maler und Songwriter in Chile.

1974 Roberto wird in der Familie Yañez-Honecker in Berlin geboren. Er ist der Enkel von Erich Honecker, dem Generalsekretär des Zentralkomitees der SED und Vorsitzenden des Staatsrats der DDR.
1981-1989 Geht in der DDR zur Schule
1989 Die Mauer, die Berlin teilte, fällt
1990 Besucht mehrmals seinen Großvater Erich Honecker, der nach der Wende bei Pfarrer Uwe Homer als Flüchtling aufgenommen wird. Nach der Flucht von Erich Honecker in die chilenische Botschaft in Moskau 1991 und seiner Auslieferung wird Erich Honecker in Berlin wegen seiner Verantwortung für Menschenrechtsverletzungen des DDR-Regimes vor Gericht gestellt. Das Verfahren wird aufgrund des Gesundheitszustandes von Erich Honecker eingestellt und er wird freigelassen. Honecker reist umgehend zu seiner Familie und damit auch zu seinem Enkel Roberto, ins chilenische Exil.
1990, März Roberto kommt mit seinen Eltern auf dem Flughafen von Santiago de Chile an.
1990, März Wird in die Deutsche Schule von Santiago eingeschult
1991, Januar Reist erstmals in die Wüste von Chile und experimentiert mit Meskalin
1992, Januar Nochmals geht er ohne Geld in die Wüste
1993 Ein Psychiater meint, er müsste einige Monate in einem Sanatorium weilen
1993 Erich Honecker kommt in Chile an und wird direkt von der KPD Chiles betreut
1993 Roberto Yañez wird medikamentiert
1994 Er ist in Valparaiso und hört vom Tode seines Großvaters
1994 Das Haus der Familie Honecker wird von der Presse belagert
1994 Erich Honecker wird begraben
1994-1999 Roberto Yañez wird bei drei verschiedenen Psychiatern vorstellig, die ihre Diagnosen immer wieder ändern
1999 Er stellt seinen ersten Gedichtband „Poemas encontrados en San Pedro de Atacama“ („Gedichte gefunden in San Pedro de Atacama“) vor. Das Buch wird von Stella Díaz Varín, einer der besten chilenischen Dichter(innen), präsentiert
1999 Er wird in Santiago in der surrealistischen Gruppe „Derrame“ aufgenommen. Derrame wird bis 2007 acht Zeitschriften herausgeben
2000 Er schreibt sein erstes Manifest „Einige Erläuterungen zu Antonin Artaud“
2001 Sein zweiter Band „Espejo Ultrasombra“ („Der tiefe Schattenspiegel“) wird vom Verlag La Calabaza del Diablo Ediciones in Santiago gedruckt
2000 - 2002 Er lebt in Havanna, Cuba
2004 Das dritte Buch „El Objeto del Vértigo“ („Gegenstand des Zaubers“) wird im Verlag Brazo de Cervantes Ediciones gedruckt
2005 In Spanien erste internationale surrealistische Ausstellung, bei der er teilnimmt: „Derrame Cono Sur“ („Der Süden von Derrame und die Reise der Argonauten“), Fundación Eugenio Granell in Santiago de Compostela
2005 Internationale surrealistische Ausstellung „Phases“ in Santiago de Chile, Arthium Galerie
2008 Teilnahme an der Internationalen Surrealistischen Ausstellung in Coimbra, Portugal, Poesie und Malerei
2009 Teilnahme an der Internationalen Surrealistischen Ausstellung „Die geheime Tür“ in Santiago de Chile
2011 Das Buch „El Objeto del Vértigo“ erscheint in deutscher Sprache: „Gegenstand des Zaubers“, bei Ideenmanufaktur

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Presse Echo


21.10.2011 - Erich Honeckers Enkel veröffentlicht Buch in Deutschland